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Praha

Prag ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik. Die Hauptstadt Prag ist eine selbstständige Verwaltungseinheit. Die Umgebung der Stadt ist seit der Frühgeschichte dicht bevölkert. Die slawische Besiedlung begann im 6. Jahrhundert in einem Gebiet, das zuvor seit über 500 Jahren von den germanischen Markomannen bewohnt worden war. Nach der Errichtung von zwei Burgen durch die Přemysliden im 9. und 10. Jahrhundert kamen jüdische und deutsche Kaufleute ins Land. Um 1230 wurde Prag zur Residenzstadt des Königreichs Böhmen und im 14. Jahrhundert als Residenzstadt des Heiligen Römischen Reiches zu einem politisch-kulturellen Zentrum Mitteleuropas. In Prag wurde 1348 die erste Universität Mittel- und Osteuropas gegründet. Über Jahrhunderte hinweg war Prag eine multikulturelle Stadt, in der sich böhmische (tschechische), deutsche und jüdische Kultur begegneten und gegenseitig inspirierten. Die „Goldene Stadt“ zeigt heute ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild.

Ein Großteil der Stadt liegt in einem weiten Tal der Moldau, die das Stadtgebiet auf 30 Kilometern Länge durchfließt und im Nordteil eine große Schleife bildet. Am südlichen Bogen dieser Schleife liegt das historische Stadtzentrum, beherrscht von den beiden Burgbergen im Norden (Opyš beziehungsweise Hradschin) und Süden (Vyšehrad). Der Rest verteilt sich auf weitere das Tal umgebende Hügel: Letná (Sommerberg), Vítkov, Větrov, Skalka (Felsen), Emauzy, Karlov und den höchsten von ihnen, den Petřín.

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PRAŽSKÝ HRAD

Die Prager Burg bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt und liegt auf dem Berg Hradschin in der tschechischen Hauptstadt Prag. Sie wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat seither ihr Aussehen stark verändert: Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren daran beteiligt, die einzelnen Etappen der Geschichte hinterließen ihre Spuren. Die Funktion der Burg – Sitz des Staatsoberhauptes – blieb aber stets die gleiche. Heute ist sie offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom.

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VYŠEHRAD

Der Vyšehrad Böhmen. Er liegt südlich der Prager Innenstadt auf einem Hügel, der sich steil über dem rechten Ufer der Moldau (Vltava) erhebt. Als zweite Prager Burg der Přemysliden bereits im 10. Jahrhundert gegründet, wurde er in der Romanik und Gotik mehrfach ausgebaut. Die heutige Gestalt wird jedoch wesentlich durch den Umbau zu einer barocken Festung bestimmt. Innerhalb der Burg befindet sich auch die St.-Peter-und-Paul-Kirche sowie der Vyšehrader Friedhof, auf dem zahlreiche Künstler, Wissenschaftler und Politiker bestattet sind.

Der Vyšehrad wurde in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts südlich der Prager Burg auf der gegenüberliegenden Seite der Moldau als zweite Burg der Přemysliden gegründet. Er trug wohl ursprünglich den Namen Chrasten. Nach einer alten Legende soll der Fels an der Moldau Sitz der ersten tschechischen Herrscher, vor allem der sagenhaften Fürstin Libussa (Libuše), der Stammmutter der Tschechen, gewesen sein, die hier auch in einer Vision die Gründung Prags voraussah und der Stadt große Zukunft weissagte. Aufgrund der ausgedehnten archäologischen Forschungen steht jedoch fest, dass diese Anlage etwas jünger ist als die Burg auf dem Hradschin und erst in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts besiedelt und befestigt wurde. Ab dem Ende der 980er beziehungsweise in den 990er Jahren existierte hier eine Münzstätte, und es wurden Denare verschiedener Fürsten, besonders Boleslavs II., mit der Aufschrift „VISEGRAD“, die „Hohe Burg“, geprägt.

Der Fürst und erste böhmische König Vratislav II. verlegte um 1070 seine Residenz von der Prager Burg auf den Vyšehrad, wahrscheinlich aufgrund von Machtstreitigkeiten mit seinem Bruder Bischof Jaromír. Vratislav gründete hier das Vyšehrader Kollegiatkapitel St. Peter und Paul, das sich schnell zu einem wichtigen Bildungszentrum entwickelte. Aus dem Jahr 1085 ist der Codex Wyssegradensis, das Krönungsevangeliar Vratislavs II., überliefert, das eine der ältesten bekannten romanischen Buchmalereien darstellt. Am Ende des 11. Jahrhunderts entstand neben der Kirche und den Stiftsgebäuden auch der steinerne romanische Wohnbau („Palas“) Vratislavs. Außerdem wurden die St.-Laurentius-Basilika und die St.-Martins-Rotunde errichtet.

Unter Fürst Soběslav I. (1123–40) ist noch einmal eine größere Bautätigkeit zu verzeichnen, doch kehrte der Herrscher am Ende seiner Herrschaft beziehungsweise erst sein Nachfolger Vladislav II. (1140–1172) auf die Prager Burg zurück. Nach rund 70 Jahren Regierungstätigkeit der Přemysliden verfiel die Burg zunehmend.

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Karlův most (Kamenný, Pražský)

Die Karlsbrücke (tschechisch Karlův most) ist eine im 14. Jahrhundert errichtete, historisch bedeutsame Brücke über die Moldau in Prag, welche die die Altstadt mit der Kleinseite verbindet. Sie ist die älteste erhaltene Brücke über den Fluss Moldau und eine der ältesten Steinbrücken Europas. Die Brücke erhielt ihren heutigen Namen erst im Jahr 1870, sie gilt als Wahrzeichen der Stadt und gehört zu den nationalen Kulturdenkmalen. Über die Brücke führte der Krönungsweg der böhmischen Könige.

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STAROMĚSTSKÁ RADNICE S ORLOJEM

Altstädter Rathaus mit Aposteluhr

Das Altstädter Rathaus wurde im Jahr 1338 gegründet. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts entstand die berühmte astronomische Kunstuhr mit dem Kalendaruim von J. Manes, neue Figuren der Apostel schnitzte V. Sucharda. Jede Stunde tauchen  im höheren Fenster 12. Apostel auf. Im unteren Teil sind 12 Medaillons mit den astrologischen Zeichen.

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ŽIDOVSKÉ MĚSTO

Josefov (Josefstadt) ist ein Stadtteil von Prag in Tschechien, der im 13. Jahrhundert per Königserlass zum jüdischen Viertel in Prag bestimmt wurde. Mit der Verleihung der Bürgerrechte an die Juden im Jahr 1848 zogen diese häufig hier weg und die Gebäude verfielen. Um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden die meisten Wohnbauten völlig neu. Dieses Viertel wird oft durch die Flagge der Prager Juden repräsentiert, ein gelber Davidsstern auf rotem Grund.
Zwischen dem 13. Jahrhundert und 1850 hieß das Viertel Judenstadt, Židovské Město pražské. Die jüdischen Bewohner wurden zum Wohnen in diesen abgegrenzten Stadtteil gezwungen. 1850 wurde das Viertel umbenannt in Josefstadt nach Kaiser Joseph II., der die Juden mit dem Toleranzpatent 1781 gefördert hatte. Nun zogen die wohlhabenderen Familien aus dem Ghetto weg, so dass die früheren Wohnhäuser verfielen. Der größte Teil des Viertels wurde schließlich zwischen 1893 und 1913 abgerissen. Historiker und Architekten sind dabei uneins, ob die Beseitigung der alten Wohnhäuser wegen der schlechten hygienischen Bedingungen und der zunehmenden Verslumung erfolgte, oder der Verkauf lukrativer zentrumsnaher Flächen den Beschluss dominierte. Sechs Synagogen, der alte Jüdische Friedhof, die Zeremonienhalle und das alte Jüdische Rathaus blieben erhalten, weil deren Abriss durch Bürgerproteste verhindert werden konnte. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Auftrag der Prager Stadtverwaltung neue prachtvolle Jugendstil-Gebäude errichtet. Die Bebauung und die Anlage der neuen Straßen orientierte sich dabei an Vorbildern aus Paris. Die zentrale Achse und zugleich prächtigste Straße der neuen Josefstadt wurde die Pariser Straße. Das Viertel war nun nicht mehr klar umgrenzt und wurde deshalb in der Zeit der deutschen Besetzung auch nicht zerstört.
Die erhaltenen religiösen Gebäude und Friedhofsanlagen sind Teil des Jüdischen Museums.
1991 hatte der Ortsteil 2354 Einwohner. Im Jahr 2001 bestand Josefov aus 66 Häusern, in denen nur noch 1997 Menschen lebten. Wichtige Straßen des Stadtteils sind die Pariser Straße (urspr. Niklasstraße), Breite Gasse (urspr. Josefstädtergasse), Maiselgasse (Maiselova ul.), Karpfengasse (Kaprova ul.)

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PRAŠNÁ BRÁNA

Der Prager Pulverturm  ist ein 65 Meter hoher gotischer Pulverturm am Platz der Republik in Prag, der seinen Namen dem bis Ende des 17. Jahrhunderts hier gelagerten Schwarzpulver verdankt.
1475 wurde mit dem Turmbau begonnen. Erst 400 Jahre später wurden die Bauarbeiten beendet. Im Jahr 1484 wurden die Arbeiten an diesem Repräsentationsobjekt abgebrochen, da König Vladislav II. seinen Amtssitz von der Altstadt in die Burg verlegte. Der Turm hatte lange Zeit ein provisorisches Dach. Erst im Jahr 1886 wurde er bei einer Restaurierung unter Leitung von Josef Mocker im neugotischen Stil nach dem Vorbild des Altstädter Brückenturms umgebaut und ein Walmdach montiert. Heute ist an den Turm das Gemeindehaus angebaut, welches 1905 bis 1911 im Jugendstil realisiert wurde.

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SV. MIKULÁŠ NA MALÉ STRANĚ

St.-Nikolaus Kirche

Der barocke Tempel mit dem Glockenturm und einer monumentalen Kuppel, der nach dem Projekt des Architekten Christoph und seines Sohns Kilian Ignaz Dienzenhofer erbaut wurde, zählt zu den schönsten Beispielen des tschechischen Barocks. Das wertvollste Denkmal im Interieur ist die Kollektion der Gemälde von K. Škréta, die auf der Galerie ausgestellt sind. Der benachbarte barocke Glockenturm diente noch Anfang des 20. Jahrhunderts als städtischer Wartturm, heute finden Sie hier die Ausstellung der Prager Chormusik mit interessanten Originalen der Musikinstrumente.

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PETŘÍNSKÁ ROZHLEDNA

Der Aussichtsturm Petřín (Laurenziberg) befindet sich auf dem 318 Meter hohen Petřín-Hügel (Laurenziberg) im Stadtteil Kleinseite (Malá Strana) der tschechischen Hauptstadt Prag.
Der 63,5 Meter hohe Turm wurde anlässlich der Industrieausstellung am 20. August 1891 als verkleinerter Nachbau des Pariser Eiffelturms eröffnet und ermöglicht einen umfassenden Ausblick auf Prag und die weitere Umgebung. Baubeginn war der 16. März 1891. 1953 wurde auf dem Turm eine Fernsehsendeantenne installiert. 1991 konnte der Turm nach mehrjährigen Sanierungsarbeiten wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Seit 1992 dient der Turm nicht mehr als Fernsehsendestation.
Erreichbar ist der Turm zu Fuß über einen 45-minütigen Aufstieg durch den Park oder in ca. 10 Minuten mit der Petřin-Standseilbahn. Um die oberste der zwei Aussichtsplattform zu erreichen, müssen 299 Stufen auf einer doppelläufigen Wendeltreppe in Form einer Doppelhelix (eine Treppe für den Auf- und eine für den Abstieg) bewältigt werden. Es steht auch ein Aufzug zur Verfügung, der jedoch nicht immer in Betrieb ist.

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PRAŽSKÉ JEZULÁTKO

Das Prager Jesulein oder Prager Jesuskind ist weltweit eines der bekanntesten wundertätigen Gnadenbilder Jesu. Es befindet sich in der Kirche Maria vom Siege  im Karmelitenkloster in Prag. Die Statue ist eine etwa 45 cm große Wachsfigur aus der Renaissance und stellt das Jesuskind im Alter von etwa drei Jahren dar. Sie ist das Werk eines unbekannten Künstlers aus dem 16. Jahrhundert.
Die Kirche Maria vom Siege auf der Prager Kleinseite ist eine Kirche der Ordensgemeinschaft der Karmeliten in Tschechien.
Die Kirche wurde am 26. Juli 1613 als protestantische Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Sie ersetzte eine 1584 erbaute Kapelle. Nach dem Sieg der Truppen der katholischen Liga in der Schlacht am Weißen Berg am 8. November 1620, die auch nach Auffassung des Kaisers Ferdinand II. durch ein Gnadenbild des Karmeliten-Ordensgenerals Dominikus a Jesu Maria mit entschieden wurde, begann die Rekatholisierung in Prag. Das Bild wurde nach Rom zu Papst Gregor XV. gebracht und erhielt den Namen Maria vom Siege. Die Kirche wurde im September 1624 den Karmeliten übergeben und vom päpstlichen Nuntius der Jungfrau Maria vom Siege und dem heiligen Antonius von Padua geweiht. Durch die Reformen des Kaisers Joseph II. mussten die Karmeliten die Kirche am 3. Juni 1784 aufgeben.
Im Jahr 1993, nach fast 210-jähriger Abwesenheit des Ordens, wurde die Kirche auf Wunsch des Prager Erzbischofs Miloslav Vlk italienischen Karmeliten der ligurischen Provinz übergeben, die das Kloster und die Kirche in Zusammenarbeit mit Karmelitenpatres aus Polen am 2. Juli 1993 wiederbelebten. Neben der Seelsorge sollen sie dort u. a. auch die Verehrung des Jesuskindes, dem das wundertätige Gnadenbild des Prager Jesuleins gewidmet ist, fördern und betreuen. Am 8. Juni 1993 übergab Erzbischof Vlk die Kirche dem Provinzial der Karmeliter aus Genua, Pater Anastasio Roggero. Prior des Klosters ist seit 2010 Pater Petr Glogar Prior. Jährlich kommen etwa eine Million Pilger in die Kirche Maria vom Siege und besuchen das Gnadenbild.
Am 26. September 2009 waren die Kirche Maria vom Siege und das Gnadenbild des Prager Jesulein die erste Station auf der Apostolischen Reise in die Tschechische Republik von Papst Benedikt XVI.. Er hielt dort eine kurze Ansprache und betete für die Familien.

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TÝNSKÝ CHRÁM

Teynkirche
1365 begann der Bau der dreischiffigen, gotischen Teynkirche, auch „Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn“ genannt. Erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden die Türme (Adam und Eva) fertiggestellt, die sich nicht gleichen und von denen einer 80 m hoch ist. 1390 wurde in Peter Parlers Hütte das Tympanon über dem Nordportal erschaffen, das die Leiden Christi darstellt. Im Inneren befinden sich eine gotische Kanzel, die am Altar des nördlichen Seitenschiffes zu sehende Kalvarienszene aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts und zwei Sedilia (lateinisch singular „sedile“ Stuhl oder Sessel) am Abschluss der Seitenschiffe mit Bildnisköpfen um 1400. Außerdem gibt es dort das älteste aus dem Jahr 1414 stammende Prager Taufbecken aus Zinn, einn spätgotischen Steinbaldachin aus dem Jahr 1493 von Matthias Rejsek und viele Holzschnitzereien. Die Gemälde von Karel Škréta aus den Jahren 1648-1660 sind am Hauptaltar und an den Seitenaltären zu finden. Rechts vom Hauptaltar steht das Grabmal des am Hof des Kaisers Rudolf II. wirkenden dänischen Astronomen Tycho Brahe aus dem Jahr 1601.
Der vom Markt aus gesehen rechte Turm ist ein klein wenig dicker als der Linke Turm. Der Rechte Turm wird gemeinhin als Adam bezeichnet, der linke als Eva. In den Sommermonaten spendet Adam Eva Schatten, deshalb diente Eva im Mittelalter als Lager für leicht verderbliche Lebensmittel.

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